Testen und testen lassen

Das Betreiben und Warten von Standardapplikationen frisst finanzielle und personelle Ressourcen auf, die den Energieversorgern für die Vermarktung innovativer SmartX-Technologien fehlen. Einen Ausweg für Stadtwerke und regionale Dienstleister stellen Outsourcing-Konzepte dar.

Der Druck auf die Versorger, in erneuerbare Energiequellen zu investieren, wächst in dem Maße, in dem der Ausstieg aus der Atomwirtschaft Realität wird. Zugleich sehen die Versorger ihre operativen Erträge zusammenbrechen – teils als Reaktion auf lang laufende Verträge für die Lieferung von Primärenergien, teils aufgrund bestehender Altlasten in ihrer eigenen Kostenstruktur. Das traditionelle Denken auf vielen Entscheidungsebenen hat ebenfalls Anteil an dieser Situation – gut zu erkennen an einer überdurchschnittlich hohen Wertschöpfungstiefe innerhalb der Branche. Die Entflechtungsbemühungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) treffen auf eine Industrie, die größtenteils nach dem Motto agiert: Wir machen alles selbst. Während Verteilnetzbetreiber von den Versorgern abgekoppelt und Kreuzverfechtungen aufgelöst werden, werden personalintensive Standardprozesse wenig profitabel im eigenen Haus oder über angegliederte Tochterunternehmen geführt.

Mehr dazu in diesem Artikel aus der stadt+werk März 2012.

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